Burnout-Prävention
Wie mache ich mir einen Burnout?
Diese Frage klingt erstmal seltsam – und doch kann ich sie für mich im Nachhinein ziemlich genau beantworten.
Was habe ich getan?
– Mir riesigen Zeit- und Leistungsdruck gemacht.
– Mich ständig mit anderen verglichen.
– Mir keine Pausen gegönnt.
Diese Verhaltensweisen kamen nicht aus dem Nichts. Die Ursachen dahinter liegen in inneren Mustern, die ich lange nicht wahrgenommen habe:
– Das Festhalten an Lebensumständen, die ich nicht ändern kann.
– Der Glaube an das Treffen perfekter Entscheidungen.
– Der Aufbau meines Selbstwerts auf Leistung.
Mein Burnout kam nicht über Nacht. Er kam in vielen kleinen Schritten. Und es hat lange gedauert wieder herauszukommen. Länger, als ich wollte.
Mittlerweile bin ich daran gewachsen – und erkenne diese Muster gleichzeitig noch heute in mir.
Ich möchte nicht, dass andere dasselbe erleben oder so lange warten müssen wie ich.
Deshalb halte ich seit Ende letzten Jahres Vorträge zur Burnout-Prävention auf Basis meiner eigenen Erfahrungen.
Vier Fragen leiten dort durch das Thema:
→ Wie komme ich in den Burnout? (Ursachen)
→ Wie fühlt es sich an? (Frühwarnsignale)
→ Wie kommt man wieder heraus? (Selbstregulation)
→ Wie unterstützte ich andere? (Fremdwahrnehmung)
Eine Beobachtung daraus, die mich fasziniert:
Die meisten Maßnahmen, die vor einem Burnout schützen, machen nicht nur zufriedener – sie geben auch mehr Energie und machen langfristig leistungsfähiger.
Prävention ist nicht das Gegenteil von Leistung. Sie ist ihre Basis.
Im Kern beginnt diese Prävention mit Selbstwahrnehmung – der eigenen Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Bedürfnisse. Dazu mehr in meinen nächsten Posts.
Welche Muster erkennst du bei dir – Druck, Vergleiche oder Leistung als Selbstwert? Schreib mir gern oder hinterlass einen Kommentar. Ich freue mich auf das Gespräch!
Wenn du dich in diesen Mustern wiederfindest und Unterstützung suchst, oder in deinem Unternehmen einen Vortrag zur Burnout-Prävention planst, melde dich gern bei mir.
#BurnoutPrävention #Coaching #Selbstregulation