Körperwahrnehmung
Mein Körper warnt mich, bevor mein Kopf es merkt.
Eine minimale Anspannung im Bauch. Ein flacher werdender Atem.
Wer das früh genug spürt, kann gegensteuern. Bevor daraus Dauerstress wird.
Die Basis: Informationen gewinnen.
Je deutlicher ich die feinsten Regungen in meinem Körper wahrnehmen kann, desto mehr Informationen habe ich.
- Eine minimale Anspannung im Bauch zeigt mir, dass gerade irgendetwas nicht okay ist.
- Ein angenehmes Kribbeln um meinen Hals zeigt mir, dass gerade etwas Bedeutsames passiert ist.
Auf Basis dieser Informationen kann ich meinen Körper dann dazu nutzen, mich selbst zu regulieren.
Hierfür gibt es drei einfache Möglichkeiten:
1. Halt spüren
Wenn mein Atem flach wird, spüre ich den Boden unter meinen Füßen und atme tief durch. Das holt mich zurück ins Hier und Jetzt.
2. Spannungen lösen
Ein paar bewusste Atem-Übungen oder eine Runde Bewegung an der frischen Luft lösen innere Anspannung, statt sie zu ignorieren.
3. Mit dem Körper vorangehen
Wenn ich mich aufrichte und lächle, kann das meine Stimmung spürbar verändern.
In meinen Vorträgen zur Burnout-Prävention bringe ich immer auch Übungen zur Körperwahrnehmung und Selbstregulation mit ein.
Neben dem Umgang mit dem eigenen Körper sind auch die Ebenen der Gedanken und Gefühle wichtig, die eng mit der Körperwahrnehmung verbunden sind. Um diese Zusammenhänge greifbar zu machen, habe ich meinen Gefühlskompass entworfen. Er gibt eine grobe Orientierung, welche Körperreaktionen mit welchen Gedanken und Gefühlen zusammenhängen.
Dazu mehr in meinen vorherigen Posts:
- Gefühle regulieren: https://lnkd.in/g2f4h_Q3
- Gedanken regulieren: https://lnkd.in/gzzU7_Kp
In welchen Lebenssituationen hilft dir deine Körperwahrnehmung am meisten?
Schreib mir gern oder hinterlass einen Kommentar.
Ich freue mich auf das Gespräch!
#BurnoutPrävention #Coaching #Gefühlskompass