Energie & Ressourcen
Was gibt mir Energie? Und was nimmt sie mir?
Mit diesen zwei Fragen beschäftige ich mich seit einiger Zeit – privat und auf der Arbeit. Und auch in meinem letzten Post.
Bei mir sieht das so aus.
Energie geben mir:
Kleine Erfolge – im Job wie im Privaten.
Echte Verbindung und Kontakt zu Menschen (Teamwork).
Dankbarkeit, Rührung und der Blick auf die kleinen und schönen Dinge im Leben.
Energie nehmen mir:
Sinnlose Aufgaben und Regeln (Bürokratie).
Andauernde, unausgesprochene Konflikte im Außen oder ungelöste Konflikte in mir.
Ohnmacht, Wut und eine unnötige Fixierung auf Dinge, die ich nicht ändern kann.
Auf meinem Weg aus dem Burnout habe ich gelernt, dass die Psychologie für das, was ich hier Energie nenne, einen eigenen Begriff hat: Ressourcen. Genau darum ging es damals: meine inneren und äußeren Ressourcen Schritt für Schritt wieder in mein Leben zu holen.
Eine Sache ist mir wichtig: Auch mir geht immer noch regelmäßig die Energie aus. Ich würde mir wie ein Hochstapler vorkommen, wenn ich hier so täte, als hätte ich das alles im Griff. Denn gerade weil es mir oft nicht gelungen ist, mein Energielevel zu halten, habe ich mir Werkzeuge zur Orientierung gesucht – und die nutze ich bis heute.
Eines davon verwende ich oft abends in meinem Tagebuch. Probier es gerne diese Woche jeden Abend nach der Arbeit aus: → Was hat mir heute Energie gegeben? (Stolz, Freude, Rührung, Dankbarkeit ...) → Was hat mir Energie genommen? (Wut, Trauer, Scham, Schuld, Angst ...)
Das Ziel ist nicht, alle Energieräuber loszuwerden – das gelingt nie ganz. Das Ziel ist, den Fokus zu verschieben: mehr von dem, was trägt, weniger von dem, was zehrt.
Genau das ist berufliche Orientierung im Kleinen: nicht der eine große Sprung, sondern viele kleine Verschiebungen Richtung Energie.
Was war diese Woche dein größter Energiegeber? Schreib mir gern oder hinterlass einen Kommentar. Ich freue mich auf das Gespräch!
#BeruflicheOrientierung #Coaching #BurnoutPrävention